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Gemeinsam Sprachen lernen macht Spaß und führt zu effektiven Lernergebnissen. Sprachenlernen in der Gruppe bedeutet, Zuhören, Verstehen, und Sprechen sofort gemeinsam üben zu können. Unsere Dozenten, die z. T. Muttersprachler sind, bringen Ihnen dabei neben der Sprache auch Landeskunde und Kultur nahe.

 

Übersicht

 

Kursarten

Touristen-Sprachkurse

Semester-Sprachkurse

Geschäfts-Sprachkurse

Senioren-Sprachkurse

Veranstaltungsreihen

Niveaustufen nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen

Hinweise zum Cambridge-Sprachenzertifikat

Prüfungstermine im Sprachbereich

Termine zum europäischen Sprachenzertifikat

Termine der Cambridge-Püfungen in Thüringen

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Kursarten

 

 

Touristen-Sprachkurse

In diesen Kursen erlangen Sie einen ersten Einblick in die Sprache. Der Schwerpunkt liegt auf dem Wortschatz, der bei einer Auslandsreise benötigt wird und auf dem Sprechen. Daneben werden Sie mit wichtigen Gegebenheiten aus Landeskunde und Sitten der entsprechenden Kulturkreise vertraut gemacht. Wenn Sie nach dem Touristenkurs Interesse haben, die Sprache weiter zu lernen, können Sie in einen Semesterkurs wechseln.

 

Semester-Sprachkurse

In diesen Sprachkursen wird die Fremdsprache systematisch mit den Kompetenzen Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen erlernt. Für viele Sprachen können Sie auch, wenn Sie möchten, Prüfungen zur Erlangung eines Zertifikats ablegen (siehe auch „Niveaustufen nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen“). Entsprechend Ihren Vorkenntnissen können Sie in verschiedene Semester einsteigen. Das verhindert eine Über- bzw. Unterforderung und erspart Ihnen die Gebühren für „unnötige“ Kurse. Nutzen Sie folgenden Test, um Ihre Kenntnisse zu testen. Eine Niveaustufe des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens wird in 30-Stunden-Kursen nach drei Semestern erreicht.

 

Nun zum Test : Word-Datei zum Herunterladen

 

Geschäfts-Sprachkurse

Diese Kurse vermitteln Sprachkenntnisse für das Berufsleben, z.B. betreffs der Arbeitsorganisation, Korrespondenz und Kundenbetreuung. Auf den Wortschatz einzelner Berufe kann wegen der zu großen Spezifik nur zum Teil eingegangen werden.

 

Senioren-Sprachkurse

Die Seniorensprachkurse sind ähnlich den Semester-Sprachkursen ausgerichtet, berücksichtigen aber die andere Lernweise von Älteren.

 

Veranstaltungsreihen

In verschiedenen Veranstaltungen können Sie „alte“ Sprachkenntnisse wieder auffrischen, z.T. auch mit Muttersprachlern. Sie können z.B. bei Lesungen, Diskussionsrunden, Kochveranstaltungen, Reiseberichten und Exkursionen viel über Landeskunde und Kultur einzelner Länder erfahren. Gern können Sie auch eigene Beiträge einbringen und sich als Dozent versuchen. Wenn Sie sich als Interessent für eine Sprache anmelden, schicken wir Ihnen jeweils Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen zu. Auf inhaltliche und terminliche Wünsche von Interessenten wird versucht einzugehen.

 

Sobald mindestens acht Teilnehmer angemeldet sind, findet ein Sprachkurs statt.

 

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Niveaustufen nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen

 

Unsere Kursangebote sind gegliedert nach den Lernniveaustufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Auf Empfehlung des Europarats haben die Volkshochschulen in Thüringen diese Systematik in ihr Programm aufgenommen.

Damit können Sie Ihre Sprachkenntnisse in ein international einheitliches und damit transparentes System einordnen.

Das hat für Sie den Vorteil, Sie können genau an der Stelle das Lernen fortsetzen, wo Sie in der Schule oder an einer anderen Bildungseinrichtung aufgehört haben, egal ob in Thüringen, Hessen oder gar Frankreich.

Der Gesamtkurs bereitet Sie mindestens auf das Europäische Sprachenzertifikat (Stufe B 1, siehe auch Übersicht) vor. Mit diesem Zertifikat weisen Sie nach, dass Sie Alltagssituationen im täglichen Leben (auch am Arbeitsplatz) bewältigen können. Ohne die Benutzung berufsspezifischer Fachsprache können Sie Briefe, Faxe und E-Mails schreiben. Sie können z. B. Artikel in Zeitschriften und Zeitungen lesen und verstehen Informationssendungen im Radio und Fernsehen. Zum speziellen Profil der Europäischen Sprachenzertifikate gehört auch, dass Sie auf die im Alltag so wichtigen Unterschiede zwischen gesprochener und geschriebener Schrift vorbereitet und für kulturelle Besonderheiten sensibilisiert werden. Im Kurs werden Sie gezielt in allen Fertigkeitsbereichen auf die Prüfung vorbereitet.

 

Das Europäische Sprachenzertifikat entspricht in der Stufe B 1 in etwa als 1. Fremdsprache dem Realschulabschluß, als 2. Fremdsprache dem Abitur.

 

Es wird in Form einer Prüfung erworben:

Schriftliche Gruppenprüfung:

Leseverstehen und Sprachbausteine (90 Minuten)

Hörverstehen (maximal 30 Minuten)

schriftlicher Ausdruck in Form eines Briefes (30 Minuten)

Mündliche Paarprüfung bzw. ersatzweise Einzelprüfung (ca. 15 Minuten)

 

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Europäische Sprachenzertifikate wurden und werden durch die Weiterbildungs-Testsysteme GmbH (WBT) in Zusammenarbeit mit Volkshochschulverbänden erarbeitet und kontinuierlich erneuert.

Die Europäischen Sprachenzertifikate können Sie in den wichtigsten europäischen Sprachen erwerben. Sie haben international einen hohen Wert, da sie in ihren Niveaustufen exakt den allgemein verbindlichen Kompetenzbeschreibungen des Europarates entsprechen.

Die Skala des Europarates umfasst sechs Stufen, A1 bis C2 (vgl. auch mit der Übersicht):
 

Kompetenzbescheibung
Zieltätigkeit Stufe
A1 A2 B1 B2 C1 C2
Hören Verstehen alltäglicher Ausdrücke und ganz einfache Sätze, z. B. kurze einfache Anweisungen, wenn sie deutlich und langsam gesprochen werden. Verstehen einzelner Sätze und häufig gebrauchte Wörter. z. B. einfache Informationen zu Personen, zu Familie, Einkaufen, Arbeit und nähere Umgebung. Verstehen von kurzen, klaren und einfachen Durchsagen. Verstehen von Hauptpunkten, wenn Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Entnahme von Hauptinformationen aus Radio- oder Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse oder Themen aus dem Berufs- oder Interessengebiet, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird. Folgen längerer Redebeiträge und komplexer Argumentationen, wenn die Thematik einigermaßen vertraut ist Verstehen von Femsehnachrichten, Reportagen und Spielfilmen, wenn Standardsprache gesprochen wird. Folgen längerer Reden und Gespräche, auch wenn diese nicht klar strukturiert sind und wenn Zusammenhänge nur impliziert, nicht explizit gemacht sind. Verstehen von Fernsehsendungen und Spielfilmen ohne große Mühe. Keine Schwierigkeiten, die gesprochene Sprache zu verstehen, gleichgültig ob „live" oder in den Medien, und zwar auch, wenn schnell gesprochen wird. Ein wenig Zeit wird zur Gewöhnung an den besonderen Akzent benötigt.
Lesen Erfassen einzelner vertrauter Namen und ganz einfache Sätze, z. B. auf Schildern, Plakaten oder Prospekten. Lesen kurzer, einfacher Texte. Auffinden konkreter, vorhersehbarer Informationen auf einfachen Alltagstexten (z. B. Anzeigen, Prospekten, Speisekarten oder Fahrplänen). Verstehen kurzer einfacher persönlicher Briefe. Verstehen von Texten, in denen vor allem frequente Alltags- oder Berufssprache vorkommt. Verstehen von privaten Briefen, Beschreibungen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen. Lesen und Verstehen von Artikeln und Berichten, in denen die Schreibenden besondere Haltungen oder Standpunkte vertreten. Verstehen zeitgenössischer literarischer Prosatexte. Verstehen langer und komplexer Sach- und literarischer Texte und Wahrnehmung der stilistischen Merkmale. Müheloses Verstehen aller Arten von geschriebenen Texten, auch wenn sie abstrakt oder inhaltlich und sprachlich komplex sind, z. B. Sachbücher, Fachartikel und literarische Werke.
Sprechen Verständigung auf einfachster Art, wenn der Gesprächspartner langsam wiederholt oder etwas anders sagt und beim Formulieren hilft.
Stellen einfacher Fragen zu unmittelbar notwendigen Dingen und sehr vertrauten Themen. Gebrauch einfacher Wendungen, um bekannte Leute und den Wohnort zu beschreiben.
Verständigung in einfachen, routinemäßigen Situationen, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten geht. Führen eines sehr kurzen Kontaktgespräches. Verständnis ist jedoch nicht groß genug, um das Gespräch in Gang zu halten. Beschreibung der Familie, anderer Leute, der eigenen Ausbildung, der gegenwärtigen oder letzten beruflichen Tätigkeit in einigen Sätzen und mit einfachen Mitteln.